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Am 19. September 1944 warf bei wolkenlosem Himmel aus einem Verband schwerer amerikanischer Bomber ein nachfliegendes Flugzeug etwa zehn Sprengbomben auf den Hof des Bauern Heinrich Broxtermann, Sentrup. Eine dieser Bomben muß das Wohnhaus etwa in der Mitte getroffen haben. Es stürzte zusammen und stand im Augenblick in hellen Flammen. Während die Eheleute Broxtermann knapp ihr Leben retten konnten, wurden die beiden Söhne Franz, 12 Jahre alt, und Bernhard, 6 Jahre alt, durch herabstürzende Balken eingeklemmt und konnten nicht gerettet werden. Die Schwester des Besitzers, Fräulein Elise Broxtermann wurde verletzt, konnte aber durch ein Fenster geborgen werden. Die Nichte, Frau Anneliese Decker, geb. Schröder, aus Frankfurt, wurde durch Splitter sofort getötet, ihr zweijähriges Kind verletzt. Die Tochter, Maria des Besitzers durch Splitter schwer, der Nachbarssohn Willi Vlaminck ebenfalls durch Splitter leicht verletzt. Die Flammen sprangen vorn Wohnhaus auf die Nachbargebäude über und äscherten in kurzer Zeit das ganze Anwesen ein." (Schulchronik Sentrup.)
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